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Die Beckumer Berge erreichen bei Stromberg (von keltisch Strongberge = starker Berg, heiliger Berg) mit 150 Metern nicht ihre größte Höhe, entfalten aber hier das stärkste Relief und ihr schönsten landschaftlichen Reize.
Auf einem in Steilabfällen nach Süden vorstoßenden Höhenrücken stand ehemals die fürtbischöfliche Höhenburg Stromberg. Sie gehörte zu den ältesten und umfangreichsten Anlagen, die der Sicherung der Weltlichen Hoheit des Bistums Münster errichtet wurden. Im Schutz dieser Burg konnten sich das Christentum und die umliegenden Dörfer und Klöster entwickeln.
Die Burg, die mit einer ritterlichen Burgmannschaft sowie einem hochadeligen Burggrafen an der Spitze besetzt war, bildete ein unregelmäßiges Viereck (s. Grundriss) mit einer 750 Meter langen, nur noch stückweise erhaltenen Umfassungsmauer und einem Tortur (Paulusturm im Norden). In der nördlichen Hälfte der Burg lagen die bis auf eines verschwundenen Burgmannshäuser und in der Südhälfte das bischöfliche Amtshaus und das Burghaus der Burggrafen.
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